Im vergangenen Jahr hatte das Audi-Team auf die Reise nach Sebring verzichtet. Nun kehren die Ingolstädter wieder in voller Mannstärke zum Traditionsrennen nach Florida zurück. Insgesamt drei Audi R18 TDI werden am 17. März um den Gesamtsieg fahren. Die Marke mit den vier Ringen schickt André Lotterer, Benoît Tréluyer und Marcel Fässler, die Sebring-Sieger von 2006 und 2009 Allan McNish, Tom Kristensen und Dindo Capello sowie Timo Bernhard und Romain Dumas ins Rennen. Welcher Fahrer auf dem Auto des saarländischen Le Mans-Siegers als dritter Mann ins Lenkrad greifen wird, will Audi noch bekannt geben.
Zwölf Jahre nach ihrem ersten Triumph mit Frank Biela, Emanuele Pirro und Tom Kristensen wollen die Ingolstädter in Sebring ihren zehnten Gesamtsieg beim legendären 12 Stunden-Klassiker einfahren – und darüber hinaus die ersten Zähler für die neue Langstrecken-WM mit nach Hause nehmen.
Doch wer kann die Michelin bereiften Audi überhaupt schlagen? Zu den härtesten Verfolgern zählt neben Strakka Racing auch der HPD-ARX03As von JRM. Eben dieses Fahrzeug fuhr im vergangenen Jahr noch auf das Podium – damals noch in den Händen von Highcroft Racing. Rebellion Racing wird in Sebring zwei Lola mit Toyota-Triebwerken einsetzen, OAK Racing schickt einen Pescarolo-Judd ins Rennen.
In der LMP2-Klasse sorgen nicht weniger als neun Fahrzeuge für Spannung – darunter der Oreca03-Nissan von Signatech-Nissan, der ADR-Delta, der Racing Morgan-Judd von OAK, der HPD-ARX03b von Starworks, der Zytek von Greaves Motorsport sowie ein Lola-Nissan von Gulf Racing.
Zu den 30 Startern aus der Langstrecken-Weltmeisterschaft gesellen sich die Teilnehmer der ALMS 2012. Die Organisatoren erwarten für die 12 Stunden von Sebring ein Feld von rund 60 Fahrzeugen.
2012 12 hours of Sebring, Audi, Highcroft Racing, Michelin, Signatech-Nissan, Strakka Racing
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