Dem überraschenden Rückzug von Peugeot zum Trotz: Die neue Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC nimmt ihre erste Saison mit zwei Werksteams in Angriff – Audi und Toyota, beide von Deutschland aus operierend. Die japanische Marke hat die Teilnahme an allen WM-Läufen mit Ausnahme der 12 Stunden von Sebring in Aussicht gestellt. Zu den weiteren Spitzenteams in der LMP1 zählen die von Rebellion eingesetzten Lola-Toyota, der Pescarolo 03-Judd, ein OAK-Pescarolo und zwei HPD-ARX03As. Wie es aussieht, werden alle diese Boliden auf Rennreifen von Michelin rollen.
Großartigen Motorsport verspricht auch die LMP2-Klasse. Gleich sechs verschiedene Chassis-Motor-Kombinationen scheinen Siegkandidaten zu sein – darunter so illustre Namen wie Morgan, Lotus und Starworks, die zuletzt bei den 24 Stunden von Daytona den zweiten Platz erobern konnten.
Etwas dünner geht es in der Kategorie LM GTE Pro zu. Hier treten gerademal drei Ferrari F458S, ein Porsche 997 RSR und ein vom Werksteam eingesetzter Aston Martin Vantage V8 in Konkurrenz zueinander. Trotzdem verspricht diese Klasse viel Spannung, denn die eingeschriebenen Teams – AF Corse, Luxury und Felbermayr-Proton – bieten ein hohes Maß an Professionalität. Qualität statt Quantität eben.
In der für Amateurfahrer vorgesehenen Division LM GTE AM ist Larbre Competition mit zwei Autos dabei, um seinen Titel zu verteidigen. Krohn Racing kehrt mit einem neuen Ferrari zurück. Auch Luxury, Felbermayr-Proton und AF Corse haben jeweils ein zweites Fahrzeug in dieser Klasse genannt.
Zugleich hat der ACO bekanntgegeben, dass Shanghai den Platz von Zhuhai als Saisonfinale der diesjährigen WEC einnehmen wird. Vorgesehenes Datum: der 27. Oktober.
WEC-Teilnehmer
LMP1
N°1 Audi Sport Team Joest (Audi R18 TDI Hybrid) André Lotterer
N°2 Audi Sport Team Joest (Audi R18 TDI Hybrid) Allan McNish
N°7 Toyota Racing (TS030 Hybrid) Alexander Wurz
N°12 Rebellion Racing (Lola B12/60-Toyota) Nicolas Prost
N°13 Rebellion Racing (Lola B12/60-Toyota) Andrea Belicchi
N°15 OAK Racing (OAK-Pescarolo) Guillaume Moreau
N°16 Pescarolo Team (Pescarolo03-Judd) Emmanuel Collard
N°21 Strakka Racing (HPD-ARX03a) Nick Leventis
N°22 JRM (HPD-ARX03a) David Brabham
LMP2
N°23 Signatech-Nissan (Oreca03-Nissan) Jordan Tresson
N°24 OAK Racing (Morgan-Judd) Jacques Nicolet
N°25 ADR-Delta (Oreca03-Nissan) John Martin
N°28 Gulf Racing Middle-East (Lola B12/80-Nissan) Fabien Giroix
N°29 Gulf Racing Middle-East (Lola B12/80-Nissan) Frédéric Fatien
N°31 Lotus (Lola B12/80-Lotus) Thomas-Josef Dolzer
N°41 Greaves Motorsport (Zytek Z11SN-Nissan) Christian Zugel
N°44 Starworks Motorsport (HPD-ARX03b) Vincente Potolicchio
N°49 Pecom Racing (Oreca03-Nissan) Luis Perez-Companc
LM GTE Pro
N°51 AF Corse (Ferrari F458) Giancarlo Fisichella
N°59 Luxury Racing (Ferrari F458) Frédéric Makowiecki
N°71 AF Corse (Ferrari F458) Andrea Bertolini
N°77 Felbermayr-Proton (Porsche 997 RSR) Richard Lietz
N°97 Aston Martin Racing (Aston Martin Vantage) Stefan Mücke
LM GTE Am
N°50 Larbre Compétition (Corvette C6.R) Patrick Bornhauser
N°55 JWA-AVILA (Porsche 997 RSR) Paul Daniels
N°57 Krohn Racing (Ferrari F458) Tracy Krohn
N°58 Luxury Racing (Ferrari F458) Pierre Ehret
N°61 AF Corse (Ferrari F458) Robert Kauffman
N°70 Larbre Compétition (Corvette C6.R) Christophe Bourret
N°88 Felbermayr-Proton (Porsche 997 RSR) Christian Ried
AF Corse, Audi, FIA World Endurance Championship 2012, Luxury Racing, Pescarolo, Toyota
Schreibe einen Kommentar